Mi, 11.07. von Martha Creek PP nach Lake Louise

Jona wacht um 7.00 Uhr auf. Wir wollen im Grunde früh los, aber Ralph schläft noch tief und fest. Ich bleibe wach, obwohl Jona nochmal bis 8.00 Uhr einschläft. Er ist wieder ziemlich Mama- fixiert und weint sobald ich nur auf die Toilette gehe. Vermutlich übernehme ich hier noch zu sehr die Jona- Care- Rolle und Ralph die der Camperorganisation. Das sollten wir dringend ändern, damit Jona nicht mehr so arg klammert...Obwohl das Frühstück ausfällt kommen wir wg. Dumpen und Frischwasserauffüllung erst gegen 11.00 Uhr los. Dabei waren wir schon so früh mit allem durch. Es ärgert mich ein bisschen, aber auch nur kurz. Denn die traumhafte Landschaft auf dem Trans-Canada Highway, den wir von Revelstoke nach Osten zum Lake Louis fahren ist einfach atemberaubend schön! 





Gletscher, tannenbegrünte Berge und wieder traumhaftes Wetter! Besser geht's nicht!! Trotzdem ist die Stimmung zunächst nicht so gut, da wir mal wieder Stress haben und Ralph tierisch nervt.
Letztlich sehen wir ein, dass es Kinderkram ist und nur dämlich, sich so tolle Tage selbst zu versauen. Wir halten an dem Hemlock Grove Trail, der einen Einblick in den Dschungel geben soll.
Er ist nur sehr klein aber nett und Jona gefällts!






Mittlerweile hat der Kleine Hunger und weint ganz bitterlich bis er satt ist. Der zweite Stopp ist beim Bear Creek Trailr. Ein kurzer Walk bis zu einem wirklich schönen Wasserfall! Jona krabbelt hier begeistert die Wege entlang und läuft enthusiastisch an meiner Hand. Echt zuuuuu niedlich. 
















Im Camper schläft er ca. die Hälfte der Fahrt und die andere Hälfte sitze meist ich neben ihm und bespaße ihn. Schade isty dabei, dass man die Landschaft nur eingeschränkt von Hinten sehen kann. Das nervt mich die letzte Stunde Fahrt echt ziemlich, da unser Sohn keine Lust mehr hat im Kindersitz zu sitzen und die grandiose Landschaft Kanadas zu großen Teilen an mir vorüberzieht...
Am Campingplatz steigt das Hungergefühl. Jona will aber wieder nur zu mir und ich bin so froh, einmal nicht die Jona-Care-Rolle zu übernehmen, baue das Bett auf, koche Jonas Brei und schließlich unser Essen. Ich weiß nicht, was Jona hat, aber er will nur zu mir....er schreit eine halbe Stunde lang wie am Spieß, aber Ralph zieht die Nummer durch und bringt ihn alleine ins Bett. Ich stehe draußen- hungrig und müde. Schlendere was umher und warte auf das Signal von Ralph dass Jona schläft.
Ein lauwarmes Essen esse ich draußen alleine-Ralph mag nichts mehr essen.
Auch wenn Jona oft strahlt und lacht, so dreht sich aber auch hier alles um ihn: Essen organisieren, füttern, wickeln, bespaßen, bespielen, an- und umziehen, Schnuller auskochen und finden. Und sobald er schreit, wird’s etwas hektisch. Im Grunde ist es kein Problem mit Baby zu reisen. Aber die Themen- va. das Essen bleiben die gleichen und sind genauso anstrengend wie zu Hause. Viel leichter wäre es, wenn Jona schon alles mit uns essen könnte.
Uns wird es jedenfalls allen gut tun, morgen kein Auto zu fahren!!

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