So, 15.07. von Banff nach Jasper
Der Icefieldparkway!! DAS Highlight unserer Reise steht heute auf dem Programm! Voller Erwartungen und mal wieder mit super Wetter starten wir um 6.00 Uhr den ereignisreichen Tag. Den schlafenden Jona im Gepäck erhoffen wir uns so früh am Morgen auf dem Bow Valley Parkway Wildtiere zu sehen.Wir halten an ein Paar Picknickplätzen, schauen den Nebelschwaden zu, wie sie über den See ziehen...

... und bestaunen die endlosen kanadischen Eisenbahnen, die durch die wunderschöne Natur ziehen.

Wildtiere sehen wir aber keine. Etwas enttäuscht bemerke ich, dass zumindest eine Bergziege oder ein Reh gut für die Motivation wären, um nach kurzer Pause fortzufahren:"Da! Da! Da läuft ein Bär über die Straße!" Geistesgegenwärtig reißt Britta die Kamera hoch und hält drauf! Wir haben ihn! Der Bär ist unser! Der Urlaub ist gerettet! Den Rest können wir später noch mit Photoshop erledigen!
Hier ist das Beweisphoto:

Da!!!!!

OK, mit dem bloßen Auge sah er doch besser aus!
Dann verschwindet der schwarze Fleck wieder im Wald. Ein kurzer aber lohnenswerter Augenblick :), der das frühe Aufstehen belohnt. Kurz danach sehen wir noch ein schönes Reh am Wegrand und befinden den Start in den Tag als geglückt.
Nun beginnt der Icefieldparkway- eine 227 km lange Bergstaße, die an den Colombia-Eisfeldern vorbeiführt. Wir stoppen als fast einziges Auto am Bowsee und wollen hier frühstücken. Mit geschmierten Broten steigen wir aus dem Camper und werden in sekundenschnelle fast zugeparkt. V.a. Japaner erschlagen uns nahezu mit ihren Selfiesticks. Wir verkürzen unser Frühstück und fahren weiter - nicht ohne ein Foto von diesem tollen Ausblick!

Jona gefällt es noch nicht ganz so gut - uns unerklärlich!

Unseren ersten richtigen Halt - ich (also Britta!) hab noch schnell im Reiseführer die Seiten zu den Highlights durchgelesen- machen wir am höchsten Punkt des Parkways, dem Bow Summit und spazieren einen kurzen Weg bis zum Peytosee Lookout, entlang. Wow!!!!

Ein spektakulärer Ausblick auf die Bergriesen mit ihren Schneegipfeln und einem türkisfarbenem Fluss, der sich durchs schmale Tal schlängelt, begeistert uns sehr!

Ein deutsches Pärchen erträgt die Japanerbusflut ebenso geduldig wie wir und rät uns den Parker Ridge Trail zu begehen. Zum Glück verläuft sich der Ansturm der ganzen Autos und Touris im Verlaufe des Tages. Gegen Mittag haben wir ein totales Tief. Es ist mega heiß und wir kaputt. Wir verbringen wertvolle Zeit im Camper auf dem Waterfowl Campground statt in der Natur, futtern was das Zeug hält und ruhen uns aus. Wir werfen noch einen Blick auf den Waterfowl Lake,...

...dann geht's mit neuer Energie weiter und wir halten bei fast allen Aussichtspunkten.

Alle sind lohnenswert und nie langweilig!

Besonders schön finden wir die Mistaya Schlucht.






Gegen 16.00 Uhr erreichen wir den Saskatchewan River Crossing mit einem der wenigen Restaurants auf der Strecke und beschließen einen Kaffee zu trinken. Den 2,5 Stunden langen Parker RidgeTrail gehen wir wohl heute nicht mehr....Jonas Lust im Kindersitz oder der Kiepe zu sitzen ist drastisch gesunken. So beschließen wir möglichst viele Aussichtspunkte mitzunehmen, den Gletscher auszulassen und direkt zum Wapiticampground zu fahren.
Kurz nach dem Start werfen wir erst mal einen Blick auf die Rockys und den Zusammenfluss des Saskatchewan Rivers mit dem Howse River und dem Mistaya River - eine Ganz entscheidende Stelle zur Zeit, als Handelswege für Felle durch die Rocky Mountains gesucht wurden!


Auch Jona ist beeindruckt!

Weiter geht die Fahrt führt über einen Pass entlang mit wieder wunderschönen Bergformationen umrahmt von grünen Tannen und Flüssen oder Seen mit Wasserfällen. Unsere Erwartungen werden übertroffen!





... und bestaunen die endlosen kanadischen Eisenbahnen, die durch die wunderschöne Natur ziehen.
Wildtiere sehen wir aber keine. Etwas enttäuscht bemerke ich, dass zumindest eine Bergziege oder ein Reh gut für die Motivation wären, um nach kurzer Pause fortzufahren:"Da! Da! Da läuft ein Bär über die Straße!" Geistesgegenwärtig reißt Britta die Kamera hoch und hält drauf! Wir haben ihn! Der Bär ist unser! Der Urlaub ist gerettet! Den Rest können wir später noch mit Photoshop erledigen!
Hier ist das Beweisphoto:
Da!!!!!
OK, mit dem bloßen Auge sah er doch besser aus!
Dann verschwindet der schwarze Fleck wieder im Wald. Ein kurzer aber lohnenswerter Augenblick :), der das frühe Aufstehen belohnt. Kurz danach sehen wir noch ein schönes Reh am Wegrand und befinden den Start in den Tag als geglückt.
Nun beginnt der Icefieldparkway- eine 227 km lange Bergstaße, die an den Colombia-Eisfeldern vorbeiführt. Wir stoppen als fast einziges Auto am Bowsee und wollen hier frühstücken. Mit geschmierten Broten steigen wir aus dem Camper und werden in sekundenschnelle fast zugeparkt. V.a. Japaner erschlagen uns nahezu mit ihren Selfiesticks. Wir verkürzen unser Frühstück und fahren weiter - nicht ohne ein Foto von diesem tollen Ausblick!
Jona gefällt es noch nicht ganz so gut - uns unerklärlich!
Unseren ersten richtigen Halt - ich (also Britta!) hab noch schnell im Reiseführer die Seiten zu den Highlights durchgelesen- machen wir am höchsten Punkt des Parkways, dem Bow Summit und spazieren einen kurzen Weg bis zum Peytosee Lookout, entlang. Wow!!!!
Ein spektakulärer Ausblick auf die Bergriesen mit ihren Schneegipfeln und einem türkisfarbenem Fluss, der sich durchs schmale Tal schlängelt, begeistert uns sehr!
Ein deutsches Pärchen erträgt die Japanerbusflut ebenso geduldig wie wir und rät uns den Parker Ridge Trail zu begehen. Zum Glück verläuft sich der Ansturm der ganzen Autos und Touris im Verlaufe des Tages. Gegen Mittag haben wir ein totales Tief. Es ist mega heiß und wir kaputt. Wir verbringen wertvolle Zeit im Camper auf dem Waterfowl Campground statt in der Natur, futtern was das Zeug hält und ruhen uns aus. Wir werfen noch einen Blick auf den Waterfowl Lake,...
...dann geht's mit neuer Energie weiter und wir halten bei fast allen Aussichtspunkten.
Alle sind lohnenswert und nie langweilig!
Besonders schön finden wir die Mistaya Schlucht.
Gegen 16.00 Uhr erreichen wir den Saskatchewan River Crossing mit einem der wenigen Restaurants auf der Strecke und beschließen einen Kaffee zu trinken. Den 2,5 Stunden langen Parker RidgeTrail gehen wir wohl heute nicht mehr....Jonas Lust im Kindersitz oder der Kiepe zu sitzen ist drastisch gesunken. So beschließen wir möglichst viele Aussichtspunkte mitzunehmen, den Gletscher auszulassen und direkt zum Wapiticampground zu fahren.
Kurz nach dem Start werfen wir erst mal einen Blick auf die Rockys und den Zusammenfluss des Saskatchewan Rivers mit dem Howse River und dem Mistaya River - eine Ganz entscheidende Stelle zur Zeit, als Handelswege für Felle durch die Rocky Mountains gesucht wurden!
Auch Jona ist beeindruckt!
Weiter geht die Fahrt führt über einen Pass entlang mit wieder wunderschönen Bergformationen umrahmt von grünen Tannen und Flüssen oder Seen mit Wasserfällen. Unsere Erwartungen werden übertroffen!
Leider zieht sich die Fahrt und Jona zu Liebe lassen wir das Eisfeld links liegen...

... und halten wir an den Sunwaptafalls, um ihm seinen Brei zu kochen und während unserer Essenszeit zu krabbeln. Er beschließt heute das erste Mal ganz alleine zu essen und bekommt Schreianfälle, wenn ich ihm helfen will. Irgendwann resigniere ich und halte ihm den Topf unter den Mund. Im Grunde genommen stellt er sich für seine 10,5 Monate schon gut an. Trotzdem baden wir beide in Brei und werden dabei von gierigen Mückenwolken zerstochen. Ich glaube, wir haben Jona heute zuviel zugemutet. Er ist jedenfalls gar nicht gut gelaunt und will natürlich auch unser Essen mitessen. Erst am Wasserfall tobt er sich gut gelaunt aus und krabbelt Abhänge entlang- der Weg wäre ja zu langweilig.

Schon in der Dämmerung machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz, sehen noch eine wunderschöne Bergziegenherde...




...und kommen müde aber glücklich am Wapiti RV an.
... und halten wir an den Sunwaptafalls, um ihm seinen Brei zu kochen und während unserer Essenszeit zu krabbeln. Er beschließt heute das erste Mal ganz alleine zu essen und bekommt Schreianfälle, wenn ich ihm helfen will. Irgendwann resigniere ich und halte ihm den Topf unter den Mund. Im Grunde genommen stellt er sich für seine 10,5 Monate schon gut an. Trotzdem baden wir beide in Brei und werden dabei von gierigen Mückenwolken zerstochen. Ich glaube, wir haben Jona heute zuviel zugemutet. Er ist jedenfalls gar nicht gut gelaunt und will natürlich auch unser Essen mitessen. Erst am Wasserfall tobt er sich gut gelaunt aus und krabbelt Abhänge entlang- der Weg wäre ja zu langweilig.
Schon in der Dämmerung machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz, sehen noch eine wunderschöne Bergziegenherde...
...und kommen müde aber glücklich am Wapiti RV an.
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