Di, 17. 07. - Jasper

Wir starten den Tag geruhsam mit Einem guten Frühstück!



Um kurz vor 11 Stellen wir fest, dass wir morgen auf einem anderen Stellplatz sind und verfallen etwas in Hektik. Dadurch kommen wir aber auch zügig los und sind schon bald auf dem Weg zum Maligne Lake.



Wir machen einen kleinen Abstecher zur „fünften Brücke“  - Insgesamt sind es sechs Brücken, die es über den Maligne gibt.




Weiter geht es zum Aussichtspunkt Maligne Canyon.
Hier machen wir eine halbstündige Wanderung und bestaunen den Canyon den der Maligne ins Gestein gefressen hat. 







Auch Jona gefällts.






Wir machen  Mittagspause und lassen Jona etwas rumkrabbeln...


und ein Kilo Trauben futtern...




Weiter geht es Richtung Medicine Lake. Plötzlich ist Stau auf der Strecke. Zwei Schwarzbären sind im Gebüsch neben der Straße zu sehen.Wir erhaschen flüchtige Blicke, für ein gutes Foto reicht es aber nicht. Da Jona auch wach geworden ist und den Wagen zusammenschreit, gehen wir wieder zurück zum Auto und fahren weiter. Auch den nächsten Schwarzbären verpassen wir um wenige Sekunden.
Durch interessante Landschaft fahrend ...






... erreichen wir den wir den Medecine Lake.



Die Landschaft vermittelt ein bedrückendes Gefühl. Ein Borkenkäfer hat Unmengen von Bäumen geschädigt, so dass ganze Landstriche abgestorben sind. Ein Schicksal, welches weiten Teilen von Jasper ebenfalls blüht, wenn nicht bald ein richtig harter Winter kommt...



Kurz nachdem wir weiter fahren wieder Stau. Diesmal ist es ein Steinbock mit seiner Herde und wir haben einen tollen Blick! Imposanter Kollege!







Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Parkplatz von Maligne Lake, wo wir von Wapitis begrüßt werden. 



Der Maligne Lake ist sehr schön, kann uns aber irgendwie nicht so richtig vom Hocker reißen. Zum wandern haben wir alle drei keine Lust, für eine Bootsfahrt wäre es eh zu spät...





und picknicken daher nur am Ufer.








Nach eine Stunde verschnaufen machen wir uns auf den Rückweg, begegnen wieder der Herde Bighorn Schafe...







...und geraten wenig Später wieder in einen Stau. Es sind wieder Schwarzbären unterwegs. Wir halten hinter einer langen Schlange von Autos, ich laufe nach vorne und erhasche ein paar Blicke. Britta hat Jona auf dem Arm und kommt auch für einen Blick zu spät Fotos gibt es leider nicht. Schade.
Ein Ranger löst die Veranstaltung auf und wir trotten zurück zu unserem Auto. Diesmal habe ich Jona auf dem Arm. 20 m vor unserem Auto stockt mir der Atem. Aus dem Gebüsch direkt vor uns tappst ein Schwarzbär auf die Straße. „BRITTTTTTTAAAAA! PHOOOTO! SCHNELLL! Dadada!“ „Wwas? Wwie? Wwo? Daaaa!“ 
Mit zitternden Fingern schafft das endlich, den Verschluss der Linse zu entfernen 100 Fotos. Der Schwarzbär Trottet gemütlich über die Straße, dreht sich dann zu uns, geht ein paar Schritte auf uns zu, entscheidet sich dann aber doch direkt vor unserem Wagen her ins Gebüsch zu verschwinden.










Der Ranger klärt uns noch auf, dass wir eigentlich ins Auto gehen sollten, hat mit einem Augenzwinkern aber auch Verständnis dafür, dass das gerade nicht so gut ging. Etwas euphorischer steigen wir in unseren Wagen und fahren stolz zum Campingplatz zurück. Kurz vor  Jasper Begrüßen wir noch unser nächsten Wapitis.





Zurück auf  dem Campingplatz probiere ich die neue für Füttertechnik „do It yourself“ aus, 






lasse Jona noch ein paar Blaubeeren pflücken ...



und dann hauen wir uns Steaks auf den Grill. 



Jona ist so aufgedreht, dass er sich erst mit viel Mühe um halb elf ins Bett bringen lässt. Mir ist irgendwie nicht mehr ganz klar, wer hier wen ins Bett bringt, das trübt ein bisschen die Lagerfeuer Romantik.







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